Des Deutschen liebster Urlaub

Es gibt viele Klischees über deutsche Urlauber: sie sind leicht an den Tennissocken in den Sandalen zu erkennen, sie beschweren sich gerne lautstark über das lokale Essen (aber nur im Ausland) und sie gehen gerne in Gruppen in die Fremde.

Wieviel Wahrheit in diesen Klischees steckt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber alle diese Punkte erklären, warum das Camping bei den deutschen Urlaubern wieder beliebter wird – wie auch viele Ratgeber, wie zum Beispiel dieser aus der BILD-Zeitung, nahelegen.

Beim Camping hat man ein Heim weg von Zuhause

Ob man klassisch im Zelt oder modern im Wohnmobil campen geht, ein großer Vorteil und Charme des Campingurlaubs ist die Freiheit die man dabei genießt, ohne dabei auf ein Stück Heimat verzichten zu müssen. Denn Zelt und Wohnmobil sind, im Gegensatz zu einem Hotelzimmer oder einer Ferienwohnung, das eigene “Heim”. Ein Heim, das mobil und beliebig erweiterbar ist, sodass man auch in größeren Gruppen einen schönen Urlaub mitten in der Natur machen kann.

Dabei gibt es viele Vorurteile über Camping, die, wie man beim ersten Campingtrip merkt, größtenteils nicht stimmen. So schläft es sich auf einer Luftmatratze oder einer Isomatte erstaunlich gut. Auch sind die Stechmücken und anderes Getier nicht mehr oder minder anstrengend wie im klimatisierten Hotelzimmer. Und selbst auf einem Campingkocher kann man, wenn man wirklich will, eine sehr leckere Malzeit zubereiten. Denn Camping heißt nicht, dass man sich eine Woche von Dosenravioli und Bier ernähren muss – auch wenn das seinen ganz eigenen Charme haben kann.

Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob Camping das Richtige für einen ist, oder nicht. Aber die zunehmende Beliebtheit spricht für den Campingtrip im Sommer. Und wer einmal morgens aufgewacht ist, sein Zelt geöffnet hat und den Blick auf einen wunderschönen, sonnigen Bergsee richtete, der weiß: selbst wenn die Luftmatratze mal ein Loch hat, dieser Moment ist es allemal wert.