Campen im Winter

Kann man denn im Winter in Deutschland im Winter zelten? Ja, man kann und es macht eine Menge Spaß. Man sollte ein paar Dinge beachten, bevor man sich ab in den Schnee macht.

Schnee ist das Stichwort: Campen im Winter macht Spaß, wenn es trocken ist oder wenn es schneit. Wenn es regnet, am besten gleich zu Hause bleiben und eventuell auch wenn das Zelt schon aufgebaut ist wieder abreisen.

Man sollte sich außerdem darüber informieren, ob man überhaupt sein Zelt an der Stelle aufbauen darf, die man sich ausgesucht hat. Ist man in den Bergen, auf jeden Fall die Lawinenwarnung anschauen und auch den Wetterbericht verfolgen – das Wetter kann jederzeit umschlagen.

Ausrüstung

Am besten geeignet sind Kuppelzelte oder Tunnelzelte, weil sie dem Wind wenig Angriffsfläche geben. Am Wichtigsten ist ein guter Schlafsack, er sollte für niedrige Temperaturen geeignet sein. Ob Daunen oder Kunstfüllung bleibt Ihnen überlassen, Hauptsache er hält warm und ist trotzdem atmungsaktiv. Bei der Isomatte sollte man nicht an der Dicke sparen und eine verwenden, die auch eine Kälte reflektierende Schicht hat. Je nach Schlafsack und Schlafgewohnheit kann man sich in der Nacht auch eine Wollmütze überziehen. Von Heizungen im Zelt ist abzuraten, zu groß ist das Risiko, dass sich etwas entzündet. Gegen eine Wärmflasche ist aber nichts einzuwenden. Vorsicht beim Alkohol! Entgegen landläufiger Meinung wärmt er nicht, sondern hilft dabei auszukühlen. Ein Schnaps nach dem Essen ist ok, aber mehr besser nicht.

Wer wild, also in der freien Natur zeltet, sollte bei Schneefall auch daran denken, dass die Umgebung sich schnell verändern kann. Man muss gar keine Schlafwandler sein um sich im Winter beim Zelten bei einem nächtlichen Toilettengang zu verirren. Am besten Fahnen mit einem langen Stab am Zelt befestigen und immer eine Taschenlampe mit sich herumtragen. Es gibt auch welche, die man mit einer Kurbel aufladen kann, sollten die Batterien leer sein.